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Test
Polar Panic Test
Artikel erstellt von VioletFlame am 06.02.2010 | 0 Kommentar(e)
Cover
Medium:
Xbox Live Arcade
Genre:
Action
Entwickler:
Valcon Games
Publisher:
Valcon Games
Release:
23.12.2009
Release-Preis:
800 MS-Punkte
Spieler:
1-4
Screenshots:
Seiten (2): [1] | 2 | weiter

Erinnert sich eigentlich noch jemand an die goldene Ära der Videospiele, als die grafische Leistung einer Plattform noch nebensächlich war? Man sich in Internet-Foren noch nicht die aktuellsten Verkaufszahlen oder Grafik-Vergleiche diverser Multiplattform-Titel um die Ohren pfefferte und sich vor allem über neue Spielkonzepte freuen konnte? Aus dieser Epoche stammt auch Segas Arcade-Klassiker Pengo, der in diesen Tagen so etwas wie seinen zweiten Frühling feiert. Wenn auch in einer unerwarteten Varianten.

So nahmen sich die Macher von Valcon Games des bekannten Konzepts an und schickten mit dem 800 Punkte teuren Polar Panic eine sympathische Neuinterpretation des Klassikers ins Rennen, die sich spielerisch keinesfalls vor dem Original verstecken muss. Dass man darum bemüht war, eigene Ideen in den Xbox Live Arcade-Klassiker einfließen zu lassen, wird bereits beim Start des Singleplayer-Parts deutlich. Der Pinguin des Originals musste einem kleinen Eisbären weichen, dessen Familie von skrupellosen Geschäftemachern entführt wurde. Dies lässt der pelzige Protagonist natürlich nicht auf sich sitzen und bahnt sich einen Weg durch verschiedene, aus jeweils fünf Arealen bestehende Welten, um die eigene Familie aus den Händen der Wilderer zu befreien. Für die nötige Langzeitmotivation sorgen kleinere Secrets, die in den diversen Levels versteckt wurden sowie zwei exklusive Modi, die sich mit dem erfolgreichen Abschluss der Kampagne freischalten lassen. Wurden sämtliche Areale gemeistert, steht euch die Möglichkeit offen, beispielsweise den Puzzle-Modus zu aktivieren, wo es auf eine schnelle und gezielte Vorgehensweise ankommt. Je schneller man ein Areal abschließt und je weniger Blöcke verschoben werden, desto höher fällt der eigene Highscore aus, der dank der Xbox Live-Ranglisten mit Spielern aus aller Welt verglichen werden darf. Die Bedeutung des Survival-Modus liegt sicherlich auf der Hand. Hier kommt es lediglich darauf an, sich möglichst lange seiner Haut zu erwehren und die immer wieder neu anrückenden Widersacher aus dem Weg zu räumen.

Doch worum geht es in Polar Panic eigentlich? Wer mit dem Original bereits vertraut sein sollte, wird sich auch hier relativ schnell heimisch fühlen, da sich an den tragenden Stützen der Spielmechanik nur wenig verändert hat. Im ewigen Eis angesiedelt, verfrachtet euch Polar Panic in abwechslungs- reiche Labyrinthe, in denen ihr den räuberischen Jägern auf den Pelz rückt und euch daran macht, die Familie des bemitleidenswerten Protagonisten zu befreien. Um die Kontrahenten aus dem Weg zu schaffen, macht man sich die beweglichen Blöcke zu nutze, die in drei verschiedenen Varianten zur Verfügung stehen. Kleinere Schneeblöcke lassen sich ohne weiteres zerstören, während Blöcke aus Eis in bester Sokoban-Manier durch die Labyrinthe geschoben werden. So schafft man nicht nur neue Wege, sondern verfügt obendrein über eine sehr effektive Waffe, mit der die Widersacher - natürlich vollkommen gewaltfrei - zerquetscht und aus dem Weg geräumt werden. Nummer Drei im Bunde sind explosive Blöcke, die auf vielerlei Art eingesetzt werden können, um beispielsweise neue Geheimnisse zu entdecken. Aus Spannungsgründen gehen wir auf diese aber nicht weiter ein und überlassen einfach euch die Alternative. Dank der verschiedenen Mechaniken gibt sich Polar Panic zum Teil nämlich recht abwechslungsreich und hält so längerfristig bei Laune.

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